Pritschenboden

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Es war bereits bei der Besichtigung vor dem Kauf klar, dass der bisherige Pritschenboden ersetzt werden musste. Er war beim Neulackieren einfach mit lackiert worden, was aber die Mängel nur unzureichend kaschieren konnte: Aufquellungen an den Rändern, Abnutzung an der Oberfläche, minderwertiges Holz etc.

Siebdruckplatte

Ich wollte daher den Pritschenboden durch eine (!) Siebdruckplatte ersetzen, die einerseits die geforderte Wetterfestigkeit bietet, andererseits zum Zweck der Ladungssicherung eine rutschhemmende Oberfläche hat. Und schon kam das Problem: Siebdruckplatten haben üblicherweise eine Breite von 150 cm. Es hätte also auf der Pritsche eine Naht zwischen zwei Plattenteilen gegeben, die ich unter keinen Umständen wollte.

Nach langem Suchen fand ich dann einen Holzhändler, der 21 mm Siebdruckplatten in der Größe 400 x 188 cm anbot. 188 cm war genau das Maß zwischen dem vorderen und hinteren inneren Pritschenrand. Ich ließ daher die Platte auf 184 cm abschneiden und in zwei Teilen per Spedition anliefern. Die zweite (größere) Hälfte habe ich weiterverkauft (ebenfalls für eine Unimog-Pritsche) und die kleinere Hälfte (188 x 184 cm) eingebaut. Dazu musste nur noch das Pritschendreieck aus- und zugeschnitten und die Holz-Stirnseiten versiegelt werden.

Die Platte wurde mit Edelstahl Senkkopf-Imbus-Gewinde-Schrauben (gesenkt und bündig mit der Plattenoberfläche) befestigt, die von unten jeweils mit einer selbstsichernden Mutter in Silikon eingesetzt wurden.

Die obigen Bilder des neuen Pritschenbodens zeigen die Pritsche 7 Jahre nach dem Einbau. Sie sieht immer noch aus wie neu (und hat keine Naht in der Mitte 😉